ELearning-Fortbildungsangebot zum Thema Gewaltschutz
München, November 2025 - Seit Mitte November 2025 steht allen Beschäftigten des Freistaates Bayern ein neues Schulungsangebot "Mitarbeiterschutz vor Gewalt" auf dem Bildungsportal BayLern zur Verfügung. Mit dem neuen, umfassenden eLearning-Kurs wird ein weiterer wichtiger Baustein des gemeinsam mit dem Bayerischen Beamtenbund (BBB) im Jahr 2020 erarbeiteten Gewaltschutzprogramms umgesetzt.
Der neue eLearning-Kurs ist modular aufgebaut und berücksichtigt die verschiedenen Aufgabenbereiche innerhalb der Behördenlandschaft:
Modul 1: "Mitarbeiterschutz vor Gewalt" (ca. 40 Minuten)
Für alle Beschäftigten des Freistaates Bayern konzipiert, vermittelt dieses Modul die zentralen Inhalte des Gewaltschutzprogramms. Dazu zählen insbesondere:
- Formen von Gewalt,
- präventive Maßnahmen,
- richtiges Handeln im Interventionsfall,
- Angebote und Wege der Nachsorge.
Modul 2: "Mitarbeiterschutz vor Gewalt – für Vorgesetzte" (ca. 20 Minuten)
Beim Modul "Mitarbeiterschutz vor Gewalt – für Vorgesetzte" handelt es sich um eine Ergänzung des Grundmoduls speziell für Vorgesetzte. Das Modul vermittelt die Inhalte des Leitfadens für Vorgesetzte als Bestandteil des Gewaltschutzprogramms für den öffentlichen Dienst in Bayern und greift in Teilen die Inhalte des Grundmoduls „Mitarbeiterschutz vor Gewalt“ auf, fokussiert sich dabei jedoch auf die Aufgaben speziell von Vorgesetzten.
Modul 3: "Mitarbeiterschutz vor Gewalt – für kollegiale Soforthelfer" (ca. 10 Minuten)
Das Modul "Mitarbeiterschutz vor Gewalt – für kollegiale Soforthelfer" vermittelt die Inhalte des sog. Handbuchs für kollegiale Soforthelfer. In diesem kurzen Lernprogramm mit einer Dauer von ca. zehn Minuten werden insbesondere Aufgaben und Anforderungen an sog. kollegiale Soforthelfer sowie wichtige Elemente des Soforthelfergesprächs dargestellt. Das Modul richtet sich an alle Beschäftigten, die Interesse an einer Tätigkeit als kollegialer Soforthelfer bzw. kollegiale Soforthelferin haben.
Nach Abschluss der jeweiligen Module wird ein Zertifikat ausgestellt, das auf Wunsch in den Personalakt aufgenommen werden kann.
Mit dem neuen Fortbildungsangebot soll das Thema Gewaltschutz noch stärker im Bewusstsein der Behörden verankert werden. Alle Dienststellen sind daher aufgefordert, ihre Beschäftigten über das neue Kursangebot zu informieren und auf die Bedeutung des Themas hinzuweisen.


